Kim Schmitz aka Kim Dotcom hat ja bekanntlich momentan so ein paar Problemchen am Hals. Vor seiner Verhaftung in Neuseeland hat er aber noch einen kleinen Ausflug an den Nürnburgring unternommen. Mit dabei: Seine drei Mercedes Benz AMG CLK in der DTM-Edition, sein Homeboy Finn Batato, F1-Pilot Kimi Räikkönen, ein mehr als 100-köpfiges Filmteam, zwei Hubschrauber und ein Flugzeug für Luftaufnahmen.
Entstanden ist folgendes Video, welches eine Hommage an den Nürnburgring, den CLK DTM, Kimi Räikönnen und nicht zuletzt an die Spiele Forza und Need For Speed, welche Kim auf seiner Xbox so spielt und ihn überhaupt dazu inspiriert haben, ein solches Video in Auftrag zu geben, sein soll und eigentlich gar nicht so gut ist, wie es von einem 100-köpfigen Filmteam zu erwarten wäre. Was aber vielleicht auch ein wenig an der Tatsache liegt, dass das fertige Video vom FBI beschlagnahmt wurde und Folgendes nur eine Vorab-Version davon ist.
Grossartig. Ich täte genau das Gleiche, hätte ich Milliarden auf meinem Konto. Wobei, nein, mein Soundtrack dazu wäre nicht ganz so miserabel. Trotzdem, sympathischer Typ, der Kymbo.
Oha! Ich sehe mich in meiner beruflichen Zukunft ernsthaft gefährdet, denn Ludger Winter ist nun auch in der Schweiz mit Internetseiten machen tätig. Für 15 Euro pro Monat gibt’s eine Seite, die schon nach 2 Wochen online sein könnte – wenn alles klappt. Von den 15 Euro sind 10 Euro für ihn, und 5 Euro Kosten(?!). Wenn er nämlich in ein paar Jahren 5000 Kunden hat, verdient er 12’000 Euro pro Monat und das reicht ihm dann auch. Verständlich. Und er kann übrigens auch kleine, wie beispielsweise Nachfolgendes, Videos machen, wodurch man dann bei Google besser gefunden wird. Warum auch immer.
So lustig und dumm das Ganze ist, irgendwie macht es mich auch ein wenig wütend. Firmen, die minderwertige Leistungen an ahnungslose Kunden verkaufen gibt’s in der Branche, auf deutlich seriöserem Level und auch hier in der Umgebung, langsam beängstigend viel.
Hui, Lamborghini macht Ernst. Nach den Gerüchten um einen neuen SUV wurde vor Kurzem an der Peking Autoshow das Konzept Lamborghini Urus vorgestellt. Das Ganze gefällt mir, abgesehen vom total beschissenen Namen, ziemlich gut. Eine hübsche Kreuzung aus BMW X6, Porsche Cayenne und Range Rover Evoque. Mit den voraussichtlich 600 PS würde sich der Urus an die Spitze der leistungsstärksten SUVs setzen. Auch an Hightech soll der Italiener, neben viel Carbon, Videokameras anstelle der Seitenspiegel und höhenverstellbarem Fahrwerk, einiges bieten.
Und hey, Lamborghini darf das. Schliesslich haben sie mit dem LM200 den Hummer vor dem eigentlichen Hummer gebaut und wer seinen Anfang mit Traktoren gemacht hat, darf danach sowieso einfach alles bauen. Alte Bauernregel.
Nachfolgend das Video der Präsentation in Peking, mit einer Armee glatzköpfiger, tanzenden Chinesen und einem eher kurz angebundenen Lamborghini-Präsidenten, gentili signore e signori!
Ich sah mir gerade obigen Film von Quentin Dupieux, in der Elektroszene wohl besser bekannt unter dem Pseudonym Mr. Oizo, an, welcher noch einiges durchgeknallter ist, als es der Trailer und folgende Inhaltsangabe vermuten lassen würden: Mitten in der kalifornischen Wüste erwacht ein Killer-Reifen zum Leben, welcher dann mit seinen telekinetischen Kräften und angezogen von einer hübschen Frau auf Entdeckungsreise geht, während das Ganze aus der Ferne von einer Gruppe Menschen mit Ferngläsern beobachtet wird. Der Grund dafür wird gleich zu Beginn des Films von einem Polizisten, der aus einem Kofferraum eines Wagens, welcher zuvor beim Slalomfahren Stühle zertrümmert hat, steigt und ein Glas Wasser in der Hand hält, erklärt: Reine Willkür.
Unterhaltsam ist das Ganze, sofern man sich auf die ganzen Absurditäten einlassen kann. Besonders positiv aufgefallen ist der Soundtrack, was bei Mr. Oizo aber eigentlich auch kein Wunder ist. Zeitweise fühlt man sich so fast in ein Musikvideo versetzt, was dann eigentlich auch das richtige Format für solch ein Experiment gewesen wäre. Ein Musikvideo, kein 82-minütiger Film.
Heute Abend sah ich mir die beiden letzten Episoden der zweiten Staffel von The Walking Dead an. Nachdem ich ja bekanntlich von der ersten Staffel begeistert war, muss ich zugeben, das die Zweite der Ersten doch ein wenig hinterherhinkt, was jetzt nicht heissen soll, dass sie schlecht ist, ganz im Gegenteil. Und die geheimnisvolle Gestalt in der 13. Folge hat mich ganz schön giggerig auf die dritte Staffel gemacht, was das Warten auf den unbekannten Starttermin der Fortsetzung auch nicht gerade angenehmer gestaltet.
Ersatz für meine regelmässige Dosis Zombies ist aber bereits gefunden. Zombie Highway auf dem iPhone macht ziemlich viel Spass und hielt mich schon des Öfteren vom Schlafen ab. Wobei Letzteres ja nicht wirklich schlecht ist, denn wie meine Grossmutter schon wusste, gibt’s kein besseres Schlafmittel als virtuellen Zombies eine ordentliche Ladung Schrot in die Visage zu ballern. In diesem Sinne, gute Nacht.
Obiger, nicht mehr ganz so neuer, Trailer zum Dokumentarfilm Closer To The Edge, welcher das gefährlichste und sehr umstrittene Motorradrennen der Welt, die Tourist Trophy auf der Isle of Man, thematisiert, liess mir gerade ein wenig die Haare zu Berge stehen. Im positiven Sinne. Das sieht absolut spannend aus. Wobei mit Guy Martin aber auch ein äusserst charakteristischer Protagonist gewählt wurde. Bald nicht im Kino, dafür aber auf Bluray bei mir zuhause.
Dass die Scheiche im Osten ziemlich waghalsige Autofahrer sind, ist nichts Neues. Die Videos ihrer Fahrkünste sind im Internet fast schon Kult. Vor Kurzem haben sie durch MIA sogar eine Art eigenes Musikvideo erhalten. Obiges Video toppt aber so einiges, was ich diesbezüglich bisher gesehen habe. Mir ist klar, dass sowas Spass macht. Sehr viel Spass sogar. Aber warum macht man das bei geschätzten 100 Sachen im öffentlichen Verkehr?! Zumal das ja auch keine Power-Drifts sind, sondern nur dämliche Handbremsen-Slides. Sehenswert aber auch die Turbanträger am Strassenrand, die seelenruhig da stehen, während ein Meter vor ihnen ein Auto quer vorbeischleudert.
Jedenfalls, wie mir das liebe Internet nach einer kurzen Recherche verriet, hat das Arab-Drifting fast schon Volksfestcharakter und wird aufgrund der grossen Popularität von den Behörden, obwohl eigentlich verboten, meistens toleriert. Die spinnen, die Araber.
Schöner Supercut mit den 100 besten Zitaten von Nicolas Cage, welcher, obwohl er viel schlechte, aber eben doch auch sehr viel gute Filme, wie Leaving Las Vegas, Raising Arizona, Con Air, Face/Off, The Rock oder Tricks, gemacht hat, doch irgendwie zu meinen Lieblingen unter den Schauspielern zählt. Könnt ihr sagen was ihr wollt.
Der teilweise durch Crowdfunding finanzierte Film Iron Sky ist nun, nach mehreren Jahren Produktionszeit, endlich und offiziell fertig. In wenigen Wochen feiert der Streifen Premiere auf der Berlinale in Berlin und wird dann hoffentlich auch bald für uns hier irgendwo zu sehen sein. Im Kino. Oder halt wohl eher auf Blu-ray. Egal, hauptsache motherfucking Space-Nazis!
Wow, das sieht sehr gut aus. Neben dem Redesign und weiteren Neuerungen wird’s nun auch bald eine Following-Funktion geben, welche die zugegebenermassen etwas komplizierten Kontakte ablösen wird. Jetzt müssen nur noch all die Idioten aufhören, ihre bescheuerten, unbearbeiteten Handy-Videos raufzuladen und stattdessen beginnen YouTube dafür zu nutzen. Danke, Tschüss.