Kim Schmitz aka Kim Dotcom hat ja bekanntlich momentan so ein paar Problemchen am Hals. Vor seiner Verhaftung in Neuseeland hat er aber noch einen kleinen Ausflug an den Nürnburgring unternommen. Mit dabei: Seine drei Mercedes Benz AMG CLK in der DTM-Edition, sein Homeboy Finn Batato, F1-Pilot Kimi Räikkönen, ein mehr als 100-köpfiges Filmteam, zwei Hubschrauber und ein Flugzeug für Luftaufnahmen.
Entstanden ist folgendes Video, welches eine Hommage an den Nürnburgring, den CLK DTM, Kimi Räikönnen und nicht zuletzt an die Spiele Forza und Need For Speed, welche Kim auf seiner Xbox so spielt und ihn überhaupt dazu inspiriert haben, ein solches Video in Auftrag zu geben, sein soll und eigentlich gar nicht so gut ist, wie es von einem 100-köpfigen Filmteam zu erwarten wäre. Was aber vielleicht auch ein wenig an der Tatsache liegt, dass das fertige Video vom FBI beschlagnahmt wurde und Folgendes nur eine Vorab-Version davon ist.
Grossartig. Ich täte genau das Gleiche, hätte ich Milliarden auf meinem Konto. Wobei, nein, mein Soundtrack dazu wäre nicht ganz so miserabel. Trotzdem, sympathischer Typ, der Kymbo.
Zu meinen absoluten Lieblings-Channels auf YouTube gehört derjenige von Marchettino. Ein Italiener, der in unmittelbarer Nähe von Monaco wohnt, gelegentlich auch mal Abstecher in andere Städte, in welchen sich die gutbetuchte High-Society so tummelt, macht und deren Autos filmt. Teure, schnelle und vorallem laute Autos. Auf Manche mögen die Videos ein wenig befremdlich wirken, mir allerdings bereitet das Ganze regelmässig Gänsehaut, gepaart mit gelegentlichen Freudetränen. So auch obiges Video. Ein hübscher kleiner Zusammenschnitt monegassischer Sportwagen-Motoren-Sounds. Richtige Musik ab Minute 1:20.
Hui, Lamborghini macht Ernst. Nach den Gerüchten um einen neuen SUV wurde vor Kurzem an der Peking Autoshow das Konzept Lamborghini Urus vorgestellt. Das Ganze gefällt mir, abgesehen vom total beschissenen Namen, ziemlich gut. Eine hübsche Kreuzung aus BMW X6, Porsche Cayenne und Range Rover Evoque. Mit den voraussichtlich 600 PS würde sich der Urus an die Spitze der leistungsstärksten SUVs setzen. Auch an Hightech soll der Italiener, neben viel Carbon, Videokameras anstelle der Seitenspiegel und höhenverstellbarem Fahrwerk, einiges bieten.
Und hey, Lamborghini darf das. Schliesslich haben sie mit dem LM200 den Hummer vor dem eigentlichen Hummer gebaut und wer seinen Anfang mit Traktoren gemacht hat, darf danach sowieso einfach alles bauen. Alte Bauernregel.
Nachfolgend das Video der Präsentation in Peking, mit einer Armee glatzköpfiger, tanzenden Chinesen und einem eher kurz angebundenen Lamborghini-Präsidenten, gentili signore e signori!
Spannend, neben BMW arbeitet nun also auch Audi an künstlichem Motorensound. Im Gegensatz zu den Bayern, die mit ihrem Active Sound Design versuchen einen möglichst originalgetreuen Sound zu erreichen, geht Audi sogar einen Schritt weiter und kreiert für den R8 E-Tron einen völlig eigenen Sound. Über das Steuergerät des Motors werden die entsprechenden Töne produziert, welche dann über einen Lautsprecher unterhalb des Autos auf die Strasse weitergeleitet werden. Eine hübsche Mischung aus elegantem V8 und futuristischem Fauchen, wie man es aus Sci-Fi-Filmen kennt.
Das Ganze soll in erster Linie der Sicherheit dienen, um Fussgänger und andere Verkehrsteilnehmer auf das Auto aufmerksam zu machen. Aber wahrscheinlich will dadurch auch einfach eine Fahrzeug-Qualität, die den Fahrspass intensiv mitbestimmt und in der Elektro-Zukunft wahrscheinlich verloren gehen würde, beibehalten werden.
Ich bin mir nicht ganz sicher was ich, vor allem im Falle von BMW, davon halten soll. Einen grossen Nachteil wird das Ganze, wenn Autos nicht mehr die Geräusche des eigenen Antriebs von sich geben und sich ein BMW-Fahrer vielleicht den Sound eine Ferraris programmieren liess, nämlich haben: Ich kann nicht mehr anhand des Motorensounds vorhersagen, welches Auto gleich um die Ecke kommen wird.
Dass die Scheiche im Osten ziemlich waghalsige Autofahrer sind, ist nichts Neues. Die Videos ihrer Fahrkünste sind im Internet fast schon Kult. Vor Kurzem haben sie durch MIA sogar eine Art eigenes Musikvideo erhalten. Obiges Video toppt aber so einiges, was ich diesbezüglich bisher gesehen habe. Mir ist klar, dass sowas Spass macht. Sehr viel Spass sogar. Aber warum macht man das bei geschätzten 100 Sachen im öffentlichen Verkehr?! Zumal das ja auch keine Power-Drifts sind, sondern nur dämliche Handbremsen-Slides. Sehenswert aber auch die Turbanträger am Strassenrand, die seelenruhig da stehen, während ein Meter vor ihnen ein Auto quer vorbeischleudert.
Jedenfalls, wie mir das liebe Internet nach einer kurzen Recherche verriet, hat das Arab-Drifting fast schon Volksfestcharakter und wird aufgrund der grossen Popularität von den Behörden, obwohl eigentlich verboten, meistens toleriert. Die spinnen, die Araber.
Ich suche einen neuen Besitzer für meinen Liebling. Für meinen Audi S4. Für den da oben. Seit ich in Chur wohne, brauche ich nämlich kein Auto mehr. So macht mein Liebling nicht viel mehr, als den Parkplatz zu hüten. Das ist doof. Vorallem weil ein Fahrzeug auch kostet wenn es nur rumsteht. Deswegen will ich das Ding jetzt verkaufen. Und um mir dann im Frühling ein Motorrad leisten zu können.
Neben dem obligaten Inserat auf AutoScout habe ich zudem eine kleine Webseite gebastelt, auf der alle wichtigen Daten und Informationen zum Auto und dem Verkauf zu finden sind: audikaufen.ch.
Hier kommt ihr ins Spiel. Helft mir einen neuen würdigen Besitzer für meinen Audi zu finden. Erzählt auf eurem Blog davon (Bilder dafür gibt’s hier, dürft ihr gerne verwenden), teilt den Link auf eurem Facebook-Profil und auf Twitter, brüllt es durch die Nachbarschaft.
Und damit sich das Ganze für euch auch lohnt, verspreche ich demjenigen, der mir einen Käufer liefert, eine Provision von 1% des Kaufpreises. Wieviel das ungefähr ist, wenn die Verhandlungsbasis bei 10’000 CHF liegt, dürft ihr selbst ausrechnen. Natürlich wird das ein wenig schwierig zu überwachsen sein, ich werde den neuen Besitzer dann aber einfach fragen, wie er auf mein Fahrzeug aufmerksam geworden ist. Nennt er euren Namen bzw. euren Blog, Twitter- oder Facebook-Account, habt ihr gewonnen und kassiert die Moneten ein.
Ich weiss nicht genau was das soll, aber durch die unglaubliche Grossartigkeit ist diesem Video seine Daseinsberechtigung absolut gegeben. Durchgeknallter Cop jagt mit seinem 550 PS starken Mustang Cobra zwei noch durchgeknalltere Motorrad-Rowdies. Gefahren wird, selbst mir den Zweirädern, hauptsächlich quer. Spätestens bei Minute 3:25 schossen mir dann endgültig die Freudentränen in die Augen. Ich könnte mir sowas locker in Spielfilmlänge ansehen. Dreimal hintereinander.
Das wird mit grosser Wahrscheinlichkeit absolut grossartig; die Fernsehserie Nitro Circus, mit und rund um die Motocross-Legende Travis Pastrana, bekommt einen eigenen Film. Dem Trend entsprechend in 3D, was bei dieser Art von Unterhaltung aber ausnahmsweise eine kleine Bereicherung sein könnte, wie man an Jackass 3D gesehen hat. Wem Nitro Circus noch nichts sagt, sollte sich unbedingt mal das hier ansehen. Eigentlich wie Jackass, mit dem Unterschied, dass die Jungs hier Talent haben. Ich freue mich riesig.
Zwei Söhne suchten nach dem Auto, welches ihr Vater 20 Jahre davor verkauft hat, um seinen Sprösslingen die Schulbildung zu ermöglichen. Einen 65er Chevy Impala SS, der dem alten Herrn in seinen jungen Jahren wohl alles bedeutet hat. Ich bin gerührt, auch wenn das Ganze nur nachgestellt ist und zur neuen Chevrolet Marketing-Kampagne gehört. Nette Idee, hübsch umgesetzt.
Ich glaube, Need For Speed war das erste Rennspiel, das ich so richtig gespielt habe. So richtig, auf Papas Laptop mit dem zu Weihnachten gewünschten Joystick. Das dürfte Need for Speed III: Hot Pursuit gewesen sein. Da war ich gerade mal 8 Jahre alt. Danach verlor ich das Game ein wenig aus den Augen verloren. Gut, Underground war da noch, wo die Kisten allesamt aussahen wie aus der Kornflakes-Packung, das ich mal auf der PlayStation durchspielte. Die anderen Teile blieben aber allesamt mehr oder weniger unbeachtet, wobei da ja auch ein Haufen Schrott dabei war.
Das kommende Need For Speed: The Run sieht aber, zumindest im obigen, von niemand Geringerem als Michael Bay produzierten, Trailer, ziemlich gut aus. Originalgetreue Sportwagen, einstürzende Berge und ein Rennen quer durch die Staaten?! Count me in.