09
Mai
09. Mai
Kim Schmitz aka Kim Dotcom hat ja bekanntlich momentan so ein paar Problemchen am Hals. Vor seiner Verhaftung in Neuseeland hat er aber noch einen kleinen Ausflug an den Nürnburgring unternommen. Mit dabei: Seine drei Mercedes Benz AMG CLK in der DTM-Edition, sein Homeboy Finn Batato, F1-Pilot Kimi Räikkönen, ein mehr als 100-köpfiges Filmteam, zwei Hubschrauber und ein Flugzeug für Luftaufnahmen.
Entstanden ist folgendes Video, welches eine Hommage an den Nürnburgring, den CLK DTM, Kimi Räikönnen und nicht zuletzt an die Spiele Forza und Need For Speed, welche Kim auf seiner Xbox so spielt und ihn überhaupt dazu inspiriert haben, ein solches Video in Auftrag zu geben, sein soll und eigentlich gar nicht so gut ist, wie es von einem 100-köpfigen Filmteam zu erwarten wäre. Was aber vielleicht auch ein wenig an der Tatsache liegt, dass das fertige Video vom FBI beschlagnahmt wurde und Folgendes nur eine Vorab-Version davon ist.
Grossartig. Ich täte genau das Gleiche, hätte ich Milliarden auf meinem Konto. Wobei, nein, mein Soundtrack dazu wäre nicht ganz so miserabel. Trotzdem, sympathischer Typ, der Kymbo.
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31
Dez
31. Dez
An einem Sonntagmorgen Anfang Dezember, beim Warten auf Enter Kingdom für den Videodreh, unterhielten wir uns über die 24 Stunden-Twitter-Aktion der Stadtpolizei Zürich. Wir, das sind Damian und ich, fanden die Aktion der Zürcher grossartig und haben uns das irgendwie für unsere lokale Polizei auch gewünscht. Kurzer Hand wurde ein Twitter-Account erstellt. Im Namen der Stadtpolizei Chur. Für die Stadtpolizei Chur. Wir schrieben subtil-satirische Tweets. “Sirenen gehört? Stapo Chur auch Sonntags auf Achse.” und Ähnliches. Erste Follower und Mentions auf Twitter. Wir machten weiter.
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15
Dez
15. Dez
Ha! Funktioniert. Sehr schön. Find ich grossartig. Werde ich jetzt bei jeder noch so kleinen Gelegenheit nutzen.
19
Sep
19. Sep
Schon viele Jahre lebe… äh, surfe ich im Internet und auch wenn mich Mami und Papi, meistens nach einer weltverbessernden Fernsehsendung wie Kassensturz, vor den ach so wilden Gefahren und Abzockereien im Internet warnten, hielt ich es immer für einen lieben und ehrlichen Ort. Klar kreuzte ich auch manchmal diese bescheuerten Gewinnspiel-Banner oder man versprach mir ein drittes Bein durch kleine, blaue Pillen in irgendwelchen Spam-Mails, aber man hat noch nie versucht mich aktiv im Internet zu betrügen. Bis heute. Tön Tön Tööön.
Ich versuche momentan ja bekanntlich meine Fotokamera los zu werden. Heute Morgen meldete sich dann eine gewisse Angella und meinte in Englisch und schlechtem Deutsch ungefähr so: “Hallo, ich nehme die Kamera für 1200.- plus 80.- für den Versand nach London.” Ich dann ungefähr so: “WTF?! Das ist mehr als das Teil noch Wert hat, aber okay.” Sie dann in Englisch und schlechtem Deutsch ungefähr so: “Okay, schick mir deine Kontodaten, ich überweise dir das Geld und du schickst mir dann die Ware.” Ich dann Kontodaten schickend ungefähr so: “Okay.”. Sie dann in Englisch und schlechtem Deutsch ungefähr so: “Okay.”.
Wenig später erhielt ich obiges Mail, worin in etwa steht, dass das Geld einbezahlt wurde, es mir aber erst auf mein Konto überwiesen wird, sobald ich die Ware verschickt und der Bank die Shipping-Nr. mitgeteilt habe. Haha! Ich bin doch nicht bescheuert.
Anschliessen kurz mal Google bemüht, mich vergewissert, dass die richtige Royal Bank of Canada nicht wirklich einen 10-Jährigen ihre Webseite und Mails gestalten lassen hat und ob sie sich wirklich keine andere Mail-Adressen als officeemail.net leisten können, das rausgefunden was ich vermutet habe und der lieben Angella gleich mal meine Meinung gegeigt. In Deutsch und schlechtem Englisch. Blöde Bitch.
Also, liebe Kinder, das Internet ist böse und voller wilden Gefahren und Abzockereien. Passt auf und macht nicht das was euch in einem Mail, mit einer auf einem Holzstuhl und vor einem Laptop sitzenden, Kaffee trinkenden und violetten Pullover tragenden Frau im Header aufgeschwatzt wird. Denn auf einem Holzstuhl und vor einem Laptop sitzende, Kaffee trinkende und violette Pullover tragende Frauen sind böse.