Ich blogge nicht mehr. Mir fehlt die Lust. Ab und zu twittere ich mal was, veröffentliche ein Foto auf Instagram oder bastle eine Video für die Motobasterds - das wärs dann aber auch schon mit meinem privaten Output im Netz. Und das wird sich in naher Zukunft auch nicht gross ändern.

Lebende Tote

Heute Abend sah ich mir die beiden letzten Episoden der zweiten Staffel von The Walking Dead an. Nachdem ich ja bekanntlich von der ersten Staffel begeistert war, muss ich zugeben, das die Zweite der Ersten doch ein wenig hinterherhinkt, was jetzt nicht heissen soll, dass sie schlecht ist, ganz im Gegenteil. Und die geheimnisvolle Gestalt in der 13. Folge hat mich ganz schön giggerig auf die dritte Staffel gemacht, was das Warten auf den unbekannten Starttermin der Fortsetzung auch nicht gerade angenehmer gestaltet.

Ersatz für meine regelmässige Dosis Zombies ist aber bereits gefunden. Zombie Highway auf dem iPhone macht ziemlich viel Spass und hielt mich schon des Öfteren vom Schlafen ab. Wobei Letzteres ja nicht wirklich schlecht ist, denn wie meine Grossmutter schon wusste, gibt’s kein besseres Schlafmittel als virtuellen Zombies eine ordentliche Ladung Schrot in die Visage zu ballern. In diesem Sinne, gute Nacht.

Modern Field 3

Generell find ich’s ja ziemlich bescheuert, wenn man ständig alles miteinander vergleicht. Schlussendlich ist das Meiste schlicht und einfach immernoch Geschmacksache und jeder soll sich für das entscheiden, was ihm persönlich am Besten gefällt und seine Fresse halten. Aber – verdammte scheisse nochmal, woah! – Modern Warfare ist tausendmal besser als Battlefield 3. Jetzt mal rein die Singleplayer-Kampagne betrachtet. Eine Helikopter-Schlacht in den Strassenschluchten von Manhatten, eine Schiesserei in der Schwerelosigkeit während eines Flugzeugabsturzes, ein Giftgas-Anschlag in London, eine Verfolgungsjagd mit Panzern in einem Parkhaus – dagegen ist der Nahostkonflikt in Battlefield 3 absoluter Pipifax. Während man im nahen Osten minutenlang mit dem Panzer durch die Wüste scheppert hat man bei Modern Warfare 3 keine ruhige Minute. Ich bin hin und weg. Und ich habe noch nichtmal 50% der Kampagne abgeschlossen. Weil ich ständig auf Pause drücke um den zerstörten Eifelturm oder das zerbombte Hamburg mit dem iPhone fotografisch festzuhalten. Echt jetzt. Das sieht alles so wunderschön… weltuntergangsmässig aus. Grossartig.

Und ja, heute ist übrigens Tag der einfallsreichen Überschriften.

Need For Bay

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Ich glaube, Need For Speed war das erste Rennspiel, das ich so richtig gespielt habe. So richtig, auf Papas Laptop mit dem zu Weihnachten gewünschten Joystick. Das dürfte Need for Speed III: Hot Pursuit gewesen sein. Da war ich gerade mal 8 Jahre alt. Danach verlor ich das Game ein wenig aus den Augen verloren. Gut, Underground war da noch, wo die Kisten allesamt aussahen wie aus der Kornflakes-Packung, das ich mal auf der PlayStation durchspielte. Die anderen Teile blieben aber allesamt mehr oder weniger unbeachtet, wobei da ja auch ein Haufen Schrott dabei war.

Das kommende Need For Speed: The Run sieht aber, zumindest im obigen, von niemand Geringerem als Michael Bay produzierten, Trailer, ziemlich gut aus. Originalgetreue Sportwagen, einstürzende Berge und ein Rennen quer durch die Staaten?! Count me in.

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GTA V Trailer

Um 17:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit dürfte es soweit sein und der Trailer zum fünften Teil von Grand Theft Auto wird oben zu sehen sein. Nur noch wenige Stunden, nur noch wenige Stunden, nur noch wenige Stunden.

Update 17:00 Uhr

Familien-Business in Los Angeles also. Sieht, trotz eher mittelmässiger Grafik, gut aus. Was meint ihr so?!

Battlefield 3 Simulator

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Ich liebe die Engländer. Nicht nur, dass sie mit Top Gear die beste Autosendung der Welt haben, nein, sie haben mit The Gadget Show wahrscheinlich auch die beste Technik-Fernsehsendung. Warum? Weil die einfach mal so einen Battlefield 3 Simulator bauen. Mit einer 360° Projektion. Mit einem Laufband auf dem man in jede Richtung laufen kann. Mit einer Trillion LED’s die das Umgebungslicht simulieren. Mit 12 Paintball-Markierern die bei einem Treffer richtige Schmerzen verursachen. Mit einer gehackten Xbox Kinect die die Bewegungen des Spielers erkennt und umsetzt. Und mit sonstigem Teufelszeug, das das Ganze sogar für einen Elite-Soldaten unglaublich realisitisch wirken lässt. Ich automd.com bin beeindruckt. Schaut es euch an. Die ganzen 17 Minuten. Awesome.

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GTA V

Battlefield 3, Modern Warfare 3, Grand Theft Auto V… ich weiss nicht wie lange das mit meiner Freundin noch funktionieren wird.

Nostalgieflash

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Hätte ich so eine Nostaglieflash-Kategorie, wie Simon sie auf seinem Blog hat, wäre obiges Video mein erster Artikel darin. Call of fucking Duty. Der erste Teil davon. Als man sich noch mit richtigen Waffen, nicht mit Hunden, Fernlenk-Raketen, Atomsprengköpfen und ferngesteuerten Autos, bekämpfte. Als man noch 30 Minuten durch die Map rannte, nur um einen Kill zu kriegen. Als man noch als mieser Noob bezeichnet wurde, wenn man eine andere Waffe als die Rifle genommen hat. Als man noch direkt beim Spawn 263 Granaten auf die andere Seite der Map warf. Hach, das waren Zeiten. Schöne Zeiten.

Driver San Francisco

Ich habe zwar erst den Story-Modus durchgespielt, aber ich wage doch schon ein Fazit zum neuen Teil der Driver-Serie und gleich mal vornweg; Driver San Francisco ist grossartig! Als 10-Jähriger spielte ich Driver auf der PSone stundenlang. Und auch mit den nachfolgenden Teilen Driver 2 und Driv3r hatte ich meinen Spass, obwohl diese beim breiten Publikum nicht mehr so gut ankamen. Beim neusten Sprössling Driver San Francisco besinnte man sich nun ganz auf die Wurzeln zurück, liess die GTA-mässigen Spaziergänge vom zweiten und dritten Teil wieder weg und überlässt dem Spieler abseits des Steuers nie die Kontrolle.

Nicht so schlimm, denn man hat eine riesige Auswahl an lizenzierten Fahrzeugen und ein, zuerst etwas merkwürdig erscheinendes, Shift-Feature zur Verfügung. Weil der Protagonist John Tanner nach einem heftigen Crash im Koma liegt, erlebt er die weitere Jagd auf den Verbrecher Jericho als eine Art Traum, in dem er ja nach Belieben in verschiedene Körper schlüpfen kann.

Zunächst passte mir das Shift-Zeugs nicht so richtig in den Kram, war Driver früher doch ein klassisches Cop- und Gangster-Spiel ohne auch nur ein einziges Fantasie-Element. Das Ganze bringt aber jede Menge Abwechslung ins Spiel und ergibt mit Verlauf der Geschichten dann auch immer mehr Sinn. Bei einer Verfolgungsjagd zum Beispiel ist man nicht darauf beschränkt, dem Gegner die Ganze Zeit mit dem gleichen Auto hinterher zu rasen, sondern kann auch einfach mal schnell in einen massiven LKW im Gegenverkehr wechseln und den armen Kerl von vorne überraschen. Herrlich.

Die Grafik der Zwischensequenzen ist grossartig. Die Autos sind vom Fiat 500 bis zum Pagani Cinque äusserst detailreich und originalgetreu nachgebaut. Und auch ein Maserati klingt wie ein Maserati. Die Texturen der Stadt könnten allerdings etwas liebevoller gemacht sein und warum zur Hölle alle Passanten in der Matrix unterwegs sind, ist mir auch ein Rätsel. So kann man mit 300km/h über die Gehwege donnern, ohne auch nur einen Menschen zu erwischen.

Jedenfalls, Driver San Francisco ist vorallem für Auto-Junkies, aber nicht nur(!), absolut empfehlenswert. Eine unterhaltsame Story, unzählige Nebenmissionen und Mutproben, eine Trillion an arschgeilen Autos (Audi Ur-Quattro S1, Dodge Charger R/T, McLaren MP4, Pontiac GTO The Judge, Range Rover Sport Supercharged!) und ein auserlesener Soundtrack. Der Multiplayer soll auch gut sein, muss ich jetzt aber zuerst noch selbst ausprobieren.

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